Schmerztherapie

Die Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände bildet einen weiteren fachlichen Schwerpunkt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Einerseits betreuen wir Schmerzpatienten aus verschiedenen Kliniken des Hauses. Rund 500 mal pro Jahr werden wir hier aktiv – von der Behandlung übermäßig schmerzhafter Entbindungen bis zu Tumorschmerzen. Andererseits betreiben wir für Patienten, die chronisch unter Schmerzen leiden, eine Schmerzambulanz.

Für die Behandlung setzen wir unterschiedliche Verfahren ein:

  • die medikamentöse Behandlung mit Analgetika (z.B. bei Tumorpatienten);
  • der Einsatz von Lokalanästhetika (z.B. Peridural-, Spinalanästhesie, Nerven- oder Facettenblockaden);
  • die Elektrostimulation (TENS).

Der Akutschmerzdienst
Die Schmerztherapie nach allen operativen Eingriffen wird schon im OP durch den Anästhesisten geplant, im Aufwachraum begonnen und auf der Station fortgeführt. Nach großen Eingriffen, die einen periduralen oder peripheren Schmerzkatheter oder eine intravenöse Schmerztherapie nötig machen, bleibt die Klinik für Anästhesiologie beim Management der Schmerztherapie beteiligt. Wir streben eine kontinuierliche Schmerztherapie bis zur Krankenhausentlassung an. Schmerzvisiten werden täglich durchgeführt.

Die Schmerzambulanz
In der Schmerzambulanz werden Patienten mit chronischen Schmerzen von speziell weitergebildeten Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Schmerztherapie behandelt. Es kommen Verfahren der medikamentösen Schmerztherapie genauso zur Anwendung wie Nervenblockaden, nichtmedikamentöse Therapieverfahren wie TENS oder invasive Schmerzverfahren wie die kontinuierliche intrathekale Opioidapplikation.

Chronifizierten Patienten helfen wir im engagierten interdisziplinären Team zusammen mit Neurologen, Orthopäden, Psychologen und Physiotherapeuten.

Eigenblutspende
Eine strenge Spenderauswahl und die intensiven Untersuchungen der Blutkonserven machen die Bluttransfusion heute zu einer sehr sicheren medizinischen Maßnahme. Allerdings bleibt ein gewisses Restrisiko, sich durch eine Blutkonserve mit einer Krankheit zu infizieren. Dies gilt zumal für Infektionskrankheiten, von denen wir heute vielleicht noch gar nichts wissen und die wir somit auch nicht nachweisen können. Deshalb kam die Idee auf, Patienten für sich selbst Blut spenden zu lassen um damit einen vorhersehbaren größeren Blutverlust bei einer geplanten Operation mit Blutkonserven aus eigenem Blut zu decken.
Für die Eigenblutspende müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Operation ist zu einem festen Termin geplant;
  • bis zum OP-Termin ist genügend Zeit für Spenden und Regeneration des Blutes (3 bis 7 Wochen);der Patient ist einverstanden;
  • es liegen keine Infektionen vor;
  • die Entnahme von jeweils etwa 500 ml Blut ist gefahrlos möglich.

Unbedingt erforderlich ist die Eigenblutspende nur in wenigen Fällen, zum Beispiel bei sehr seltenen Blutgruppenmerkmalen. Nutzen und Risiken sollten deshalb gewissenhaft gegeneinander abgewogen werden. Schließlich kann die Kreislaufbelastung durch die Spende und die mehrfache Anfahrt für gewisse Patienten auch eine Belastung darstellen. Mit jährlich rund 400 Eigenblutspendern verfügt unsere Klinik über reichliche Erfahrung mit dieser Methode. Die Beratung und Terminplanung erfolgt im Rahmen der Anästhesiesprechstunde unserer Klinik.




Ansprechpartnerin

Erika Köhalmi

Dr. med. Erika Köhalmi
Tel. 06621 / 88 922509

Visitenkarte & Kontakt

Dr. med. Erika Köhalmi

Erika Köhalmi

Dr. med. Erika Köhalmi

Oberärztin
Spezielle Schmerztherapie


Klinikum Bad Hersfeld GmbH
Seilerweg 29
36251 Bad Hersfeld


Tel.: 06621 / 88 922509

Sie können direkt mit Dr. med. Erika Köhalmi per Email Kontakt aufnehmen. Klicken Sie hierzu bitte untenstehenden Button an.