PCO-Studie
Prostate Cancer Outcomes – Qualität aus Patientensicht
Ziel der Studie
Die PCO-Studie (Prostate Cancer Outcomes) erfasst die Ergebnisse der Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms aus Sicht der Patienten. Sie ergänzt klinische Kennzahlen um patientenberichtete Ergebnisse (Patient-Reported Outcomes, PROMs) und unterstützt damit die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungsqualität.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere Lebensqualität und Funktionsfähigkeit vor sowie nach der Therapie. Erfasst werden die Bereiche Harnkontinenz, irritative beziehungsweise obstruktive Miktionsbeschwerden, Darmfunktion, Sexualität und hormonelle Beschwerden.
Warum wir teilnehmen
Die Teilnahme an der PCO-Studie ermöglicht es, die Behandlungsqualität unseres Prostatakarzinomzentrums strukturiert und patientenzentriert zu bewerten. Die Ergebnisse werden pseudonymisiert und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausgangssituationen der Patienten (Case-Mix-Adjustierung) mit den Ergebnissen anderer Zentren verglichen.
Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns dabei,
- funktionelle Behandlungsergebnisse transparent zu erfassen,
- die individuelle Beratung und gemeinsame Therapieentscheidung zu stärken,
- Verbesserungspotenziale frühzeitig zu erkennen und umzusetzen,
- unsere Patienten auch über die Tumorbehandlung hinaus nachhaltig zu begleiten.
Welche Patienten können eingeschlossen werden?
Eingeschlossen werden Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom, die eine lokale Therapie erhalten. Die konkrete Einschlussprüfung erfolgt durch das Studienteam anhand der jeweils gültigen Studienvorgaben und Einschlusskriterien.
Wichtig: Die Studienteilnahme ist freiwillig. Eine Ablehnung oder ein späterer Widerruf hat keinen Einfluss auf die medizinische Behandlung oder Betreuung des Patienten.
Ablauf für Patienten
- Ansprache und Aufklärung: Geeignete Patienten werden im Rahmen der Therapieplanung auf die PCO-Studie hingewiesen und über Ziel, Ablauf sowie Datenschutz informiert.
- Einwilligung: Nach ausreichender Bedenkzeit erfolgt die schriftliche Einwilligung zur Studienteilnahme.
- Erste Befragung vor der Behandlung: Vor Therapiebeginn beantwortet der Patient den standardisierten Fragebogen EPIC-26 zu seiner aktuellen Lebensqualität und Funktion.
- Dokumentation der Behandlungsdaten: Ergänzend werden relevante Erkrankungs-, Therapie- und Verlaufsdaten dokumentiert. Diese werden mit den Befragungsdaten verknüpft und für die Auswertung pseudonymisiert verarbeitet.
- Nachbefragung: Eine erneute Befragung erfolgt mindestens zwölf Monate nach der Behandlung; weitere Erhebungen können im Verlauf vorgesehen sein.
Datenschutz und Vertraulichkeit
Die Studienauswertung erfolgt pseudonymisiert. Die Befragungsdaten werden mit medizinischen Angaben zu Erkrankung und Behandlung verbunden, um Behandlungsergebnisse valide einordnen zu können. Der Schutz der persönlichen Daten und die freiwillige Einwilligung der Patienten haben dabei höchste Priorität.
Ansprechpartner im Prostatakarzinomzentrum
Ärztliche Studienleitung
Dr. Vera Konstanz-Schütz
06621 88-0
Tumordokumentation
Carola Hempel
06621 88-0
Datenschutz/Rückfragen
Silke Assmann
datenschutz@klinikum-hef.de
Weiterführende Informationen
Die PCO-Studie läuft seit 2016 in DKG-zertifizierten Prostatakrebszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist Teil des internationalen TrueNTH Global Registry.
Ansprechpartner

Dr. med. Alexander Piotrowski
Tel. 06621 / 88 1951
Fax 06621 / 88 1960
Visitenkarte & Kontakt
Dr. med. Alexander Piotrowski

Dr. med. Alexander Piotrowski
Chefarzt
Urologie
Klinikum Bad Hersfeld GmbH
Seilerweg 29
36251 Bad Hersfeld
Tel.: 06621 / 88 1951
Fax: 06621 / 88 1960
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