Schwerhörigkeit

Für die Diagnose und Behandlung der verschiedenen Formen von Schwerhörigkeit stehen alle notwendigen Einrichtungen zur Verfügung. Besondere Erfahrung besteht auf dem Gebiet der teilimplantierbaren Hörhilfen und Cochlea Implantaten.

Cochlea Implantat (CI)

Die Ursache angeborener oder erworbener einseitiger oder beidseitiger Taubheit oder an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit liegt meist in einem Ausfall des Innenohres. Hier helfen nur Cochlea Implantate (CI). Das sind spezielle Hörgeräte, die den Hörnerv direkt reizen und so den Höreindruck vermitteln. Hierbei wird eine mehrkanalige Reizelektrode in die Gehörschnecke (Cochlea) implantiert. Mehr als 800 erfolgreiche Implantationen – davon über 100 Operationen komplizierter Fälle – dokumentieren die große Erfahrung des Klinikleiters mit diesem Verfahren. Die Technik ist inzwischen sehr ausgereift und die Operation gilt als Routinemaßnahme, die auch von den Krankenkassen getragen wird. Zunächst sind eingehende Voruntersuchungen des Patienten notwendig:

Das Ausmaß der Hörminderung und der Ort der Schädigung werden durch fachärztliche Untersuchungen und Hörtests abgeklärt.
Durch Computertomographie und ggf. Magnetresonanztomographie (MRT) muss die Anlage von Hörschnecke und Hörnerv festgestellt werden.
Eine pädagogische Beurteilung klärt ab, ob sich der junge Patient für die Rehabilitation nach der Operation eignet.
Im Einzelfall sind Zusatzuntersuchungen notwendig, um z.B. Narkosefähigkeit sicher zu stellen.

Das Cochlea Implantat (CI) wird in einer Operation durch einen Schnitt hinter dem Ohr eingesetzt. Dabei wird die Lage der Elektrode durch ein Röntgenbild kontrolliert und die Funktionsweise des Implantats schon während des operativen Eingriffs überprüft. Die Operation ist wenig belastend, so dass in der Regel selbst kleine Kinder am folgenden Tag fast unbeeinträchtigt sind. Der stationäre Aufenthalt beträgt etwa 3 Tage. Nach 3 bis 4 Wochen wird der Sprachprozessor individuell angepasst. Danach folgt eine intensive Rehabilitationsphase, in der das Hören mit dem CI erlernt wird. Bei Erwachsenen stellen sich gute Erfolge meist recht schnell ein. Bei taub geborenen Kindern dagegen kann sich dieser Prozess über Monate – manchmal Jahre – erstrecken. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls ein Nachjustieren des Sprachprozessors sind notwendig. Die implantierten Anteile dagegen unterliegen keinem Verschleiß. Deshalb gewähren die meisten Hersteller derzeit eine Garantie von 10 Jahren. In Bad Hersfeld können die Patienten bei entsprechender medizinischer Eignung zwischen den Fabrikaten der Hersteller Advanced Bionics, Cochlear und Medel (alphabetische Reihenfolge) wählen.




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Jessica Schneider

Bachelor of Engineering Jessica Schneider
Tel. 06621 / 88 922905
Fax 06621 / 88 1717

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